SC Weyhausen vs. SV Tappenbeck - 0:1 (0:1)

04.05.2014

SVT: Kremeike, Lempke, Haase, Pomper, Busch, Berlinecke, Ph. Müller, Marek, Siegmund (46. Sgorsaly), Kempny, Naatz

FCO: Pa.Müller, Krivenok, Carnol, Auffahrt, Köhler, Homann, Lühmann (73. Pries), Nitschkowski, Bober, Wilke (46. Becker), Schrader

Tore: 0:1 Lempke (8.)

Gelb-Rot: Schrader (83.)

 

Spielbeginn.

Da der nominelle Angreifer der Tappenbecker Malte Sgorsaly erst kurz vor Anpfiff der Partie in Weyhausen eintraf, musste David Lempke auf ungewohnter Position ran. Neben Philip Müller stellte der Verteidiger die zweite Spitze der Gäste aus Tappenbeck und bewies in der 8. Spielminute, dass er auch durchaus torgefährlich ist. Aus gut 25 Metern zog Lempke ab und versenkte die Kugel im linken oberen Eck zum 0:1. Kurze Zeit später war es erneut Lempke der nach einem guten Pass von Daniel Pomper frei vor dem Weyhäuser Torwart stand. Doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position ging knapp am Kasten vorbei.

Nach 22 Minuten kamen die Hausherren das erste mal gefährlich vor das Tor der Gäste. Nach einem Konter verzog Bober allerdings im Strafraum knapp rechts vorbei. Die nächste Torchance bot sich den Hausherren in der 40. Spielminute in Form eines Freistoßes aus etwa 25 Metern Torentfernung. Den Schuss des Angreifers konnte SVT-Keeper Kremeike allerdings entschärfen und so ging es mit dem 0:1 in die Halbzeitpause.

Die erste Chance der zweiten Hälfte hatte der SVT durch Philip Müller. Der eingewechselte Sgorsaly hatte für ihn durchgesteckt, doch der Angreifer scheiterte an SCW-Keeper Patrick Müller (49.).

Vier Minuten später bot sich den Hausherren dann die Chance zum Ausgleich. Nach einem Angriff über links kam der Ball im Strafraum zu Carnol, der den Ball aus kurzer Distanz an die Querlatte setzte. Glück für den SVT in dieser Situation.

In der 55. Spielminute hatte Henrik Berlinecke die Chance auf 0:2 zu erhöhen. Nach schönen Doppelpassspiel von Marek und Busch, kam er im 16er zum Schuss. Der Ball ging allerdings knapp über das Tor.

Nach wiederholtem Foulspiel musste Schrader auf Seiten des SC Weyhausen in der 83. Spielminute mit Gelb-Rot vom Platz. Mit einem Mann Überzahl ließen die Gäste die Uhr runterlaufen und hatten durch Müller in der 85. Spielminute noch eine weitere Chance. Der SCW-Torhüter war aber auf dem Posten und so blieb es beim knappen 0:1.

Spielende.

Der SV Tappenbeck tat sich mit dem Tabellenletzten aus Weyhausen deutlich schwerer als noch vorige Woche beim 6:0 gegen den SV Barwedel. Zwar erzielte man wieder ein frühes Tor durch Lempke, allerdings verpasste man es in der Folgezeit den Sack zu zumachen und ließ die Hausherren auch immer wieder zu Chancen kommen. Dadurch entwickelte sich ein Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, dass der SVT dann letztendlich knapp für sich entscheiden konnte. Durch diesen Sieg festigten die Tappenbecker den 8. Tabellenplatz und haben weiterhin Anschluss nach oben.

 

 Text: Kevin Kremeike          Foto: Sebastian Wendt

FC Ohretal vs. SV Tappenbeck - 1:2 (0:0)

30.03.2014

SVT: Janßen, Lempke (22. Müller), Haase, Pomper, Marek(62. M. Meyer), Siegmund, Berlinecke, Naatz, Kempny,Behrens (40. Busch), Sgorsaly

FCO: Gottschalk, Erxleben, Besenroth, Heuke, B. Meyer, Fricke, Gumprecht (35. Bormann), Schöbel, Schulze, Franke,Hammacher

Tore: 0:1 Meyer (67.), 1:1 Schöbel (77.), 1:2 Müller (82.)

 

Spielbeginn.

Anders als im Hinspiel setzten diesmal die Gäste ausTappenbeck die ersten Offensivakzente. Bereits in der ersten Minute nutzte Kris Behrens eine Unsicherheit in der OhretalerDefensive. Gumprecht hatte den Ball als letzter Mann gegen Behrens verloren, der allerdings am herausgeeiltenHeimkeeper scheiterte. In der 5. Und 6. Spielminute hatte dann Henrik Berlinecke auf Seiten der Gäste zwei kleinere Torchancen, bis die Hausherren in der 10. Spielminute das erste Mal vor das Tor der Tappenbecker kamen. Simon Fricke hatte im Strafraum abgezogen. Sein Schuss wurde allerdings von Haase geblockt und auch der Nachschuss war leichte Beute für Keeper Janßen.

In der Folgezeit spielten die Gäste aus Tappenbeck weiter gut nach vorne, ließen dabei aber einige gute Chancen liegen. Auch in der Defensive ließ man nicht viel anbrennen, was auch am starken Libero Julien Naatz lag, der aufgrund einer Verletzung von Marco Castellana auf ungewohnter Position spielen musste.

In der 40. Spielminute hatten die Gäste dann die bis dahin beste Chance zum Führungstreffer. Berlinecke hatte im 16er auf Sgorsaly quergelegt, der das gegnerische Tor allerdings ein Stück zu weit links vermutete und den Ball deshalb knapp am Kasten vorbeischob.

In der zweiten Halbzeit war zu erkennen, dass sich die Hausherren für den zweiten Abschnitt deutlich mehr vorgenommen hatten und so kam der FCO in der 48. Minute zur ersten gefährlichen Torchance. SVT-Keeper Janßen konnte einen hohen Ball im Strafraum nicht vollständig klären, doch den Schuss des Angreifers auf das leere Tor konnte Naatznoch entschärfen. Naatz war es auch der die ersteTappenbecker Chance in der zweiten Hälfte hatte. Seinen Freistoß aus 20 Metern konnte der starke Gottschalk aber noch zur Ecke klären.

Auch die nächsten drei guten Torchancen der Gäste durch Müller (55.) und Sgorsaly (56.) und Berlinecke (58.) konnte der Keeper der Heimmannschaft mit guten Paraden zunichte machen und hielt seine Mannschaft somit im Spiel.

In der 62. Spielminute kam die Heimmannschaft nach einem lang geschlagenen Freistoß zu einer Torchance. Schöbel gewann das Kopfballduell gegen Marek und setzte den Ballaber rechts neben das Tor von Janßen. Marek verletzte sich bei dieser Aktion und so musste Ersatzkeeper Meyer für den angeschlagenen Kapitän ran.

Da Tore von etatmäßigen Torhütern ja mittlerweile Tradition bei den Tappenbeckern haben, sollte es auch an diesem Tag nicht anders sein. Fünf Minuten nach seiner Einwechslung bekam Meyer an der gegnerischen Strafraumkante den Ball drehte sich und versenkte den Ball ins untere linke Eck – 0:1 (67.). Bereits das dritte Saisontor von Meyer und somit als Torhüter mit mehr Treffern als so mancher Feldspieler in den Reihen der Tappenbecker.

Zehn Minuten später stand es aber schon wieder 1:1. Bei einem Durcheinander im Strafraum der Gäste sah der gute Schiedsrichter Michale Bahr ein Handspiel von Naatz und entschied auf Strafstoß. Diesen verwandelte Schöbel mit etwas Glück, da der Ball Keeper Janßen unter dem Körper durchrutschte (77).

Doch die Tappenbecker wollten die drei Punkte und warfen noch einmal alles nach vorne. In der 82. Minute war es nach einer Ecke erneut Meyer, der per Kopfball zum Abschluss kam. Der Ball wurde abgeblockt, landete aber direkt bei Philip Müller, der sich bedankte und den Ball aus fünf Metern versenkte – 1:2.

In der zweiten Minute der Nachspielzeit gab es dann noch eine Schrecksekunde für die Tappenbecker. Siegmund hatte nicht konsequent geklärt und so gab es noch einmal Freistoß für die Heimmannschaft. Schöbel packte aus gut 25 Metern Torentfernung noch einmal den Hammer aus. Der Ball flog an der schlecht postierten Mauer vorbei in Richtung Torwinkel, doch Keeper Janßen entschärfte die letzte Chance des Spiels mit einer Glanzparade.

Spielende.

Das einzige was, man den Tappenbeckern an diesem Tag wirklich vorwerfen kann ist erneut die mangelnde Effektivität. Die Gäste agierten aus einer stabilen Defensive und erspielten sich viele Torchancen. Allerdings machte man es erneut spannend und bot den Zuschauern damit eine packende Partie. Nach dem zwischenzeitigen 1:1 zogen die Gäste noch einmal an und erkämpften sich durch eine gute Mannschaftsleistungden durchaus auch verdienten vierten Sieg in Folge.

 

Text: Kevin Kremeike          Foto: Sebastian Wendt

SV Tappenbeck vs. SV BW Rühen - 1:0 (0:0)

23.03.2014

SVT: Meyer, Vogler, Castellana, Milewski (59. Haase) , Pomper, Marek, Siegmund, Berlinecke (69. Naatz), Kempny, Müller (73. Busch), Behrens

SV BW: Nöth, Harms, Drechsler, Henke, Zeyda, Knorr, Feind, Kupka (75. Schildwächter), Jennerich, Markworth, Rusch

Tore: 1:0 Behrens (87.)

 

Spielbeginn.

Gegen die Gäste aus Rühen agierten die Hausherren mit einer Doppelspitze. Kris Behrens und erstmalig in der Rückrunde wieder mit dabei: Philip Müller. Diese beiden waren es auch, die die erste gefährliche Aktion im Spiel zu verantworten hatten. Müller hatte von rechts gut auf den freistehenden Behrens geflankt, der den Ball jedoch per Kopf neben das Tor setzte (8.).

Auf den ersten Torschuss der Gäste mussten die Zuschauer knapp 20 Minuten warten. Dominik Feind hatte einfach mal abgezogen, doch der Ball war leichte Beute für Keeper Meyer.

In der 27. Spielminute dann die Doppelchance für die Heimmannschaft. Behrens hatte im Strafraum für Müller durchgesteckt. Müllers Schuss konnte der Gästekeeper aber per Fußabwehr entschärfen. Der Klärungsversuch der Rühener Verteidigung landete allerdings direkt bei SVT-Angreifer Kris Behrens, der nicht lange fackelte und den Ball direkt wieder auf das Tor brachte. Doch der eigene Mann stand im Weg und lenkte den Ball neben das Tor. Nur eine Minute später erneut eine gute Gelegenheit für Müller, der den Ball nach guter Balleroberung von Siegmund in den 16er gespielt bekam. Der Stürmer rutschte allerdings weg und konnte den Ball nur noch mit Mühe und Not mit dem schwachen Linken auf das gegnerische Tor bringen. Gästekeeper Leon Nöth parierte stark. 

In der 30. Minute dann mal wieder ein offensives Lebenszeichen der Gäste aus Rühen in Form eines Freistoßes. Der Ball landete aber genau in Meyers Armen und stellte keine wirkliche Gefahr dar.

Mit einem 0:0 ging es dann auch in die Halbzeit. Die Hausherren agierten bis hierhin viel mit langen Bällen und ließen das spielerische etwas vermissen. Die zwingenderen Chancen hatten sie trotzdem, da den Gästen aus Rühen offensiv nicht viel gelang.

In der zweiten Halbzeit waren es erneut Behrens und Müller im Zusammenspiel, die für die erste größere Torchance sorgten. Behrens hatte für Müller aufgelegt. Gästekeeper Nöth war wiederum mit dem Fuß zur Stelle (55.).

Der SVT ließ die Gäste nun zunehmend ins Spiel kommen, die es, wie bereits in der ersten Hälfte, mit Fernschüssen versuchten. Große Torgefahr entstand dabei aber nicht. Und so waren es in der 57. und 59. Spielminute erneut die Tappenbecker die durch Müller zu zwei Torchancen kamen. Der Tappenbecker Angreifer hatte an diesem Tag jedoch kein Glück im Abschluss und so blieb es vorerst beim 0:0.

In der 82. Spielminute kamen die Gäste noch einmal gefährlich vor das Tappenbecker Tor. Robin Harms hatte im Strafraum für Torben Henke aufgelegt, dessen Schuss aber noch von einem Verteidiger abgeblockt wurde.

Kurz vor Ende der Partie sollte dann doch noch der erlösende Treffer für die Heimmannschaft fallen. Naatz hatte vor dem Strafraum Kris Behrens in Szene gesetzt, der den Ball gekonnt mit der Brust annahm und dann sehenswert per Volleyschuss ins linke untere Eck traf – 1:0 (87.).

In der Schlussminute hatte noch einmal Müller die Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen, nachdem er sich zuvor gut durchgesetzt hatte. Ein Treffer sollte ihm an diesem Sonntag letztlich nicht vergönnt sein und so blieb es bei der knappen Führung der Heimmannschaft.

Spielende.

In einer engen Partie konnte der SV Tappenbeck den nun dritten Sieg in Folge einfahren und sich etwas von den unteren Tabellenplätzen distanzieren. Durch viele lange Bälle im Spielaufbau und mangelnde Effektivität im Torabschluss machte man es sich aber lange Zeit selber schwer und hielt die Partie bis kurz vor Schluss unnötig spannend. Die Gäste aus Rühen schafften es allerdings nicht daraus Kapital zu schlagen und kamen über die gesamte Spielzeit zu keiner wirklich hochkarätigen Torchance.

Text: Kevin Kremeike          Foto: Sebastian Wendt

SV Tappenbeck vs. SV Osloß - 2:1 (1:1)

09.03.2014

SVT: Janßen, Vogler, Castellana, D. Milewski , Pomper, Marek, Siegmund (62. Busch), Haase, Sgorsaly (66. F. Milewski), Kempny, Naatz (46. Berlinecke)

SV Osloß:  Wochnik, Piper, Rosenbaum, Eichenlaub (49. Tuchan), Fischer, Behrens, Bonin, Wysocki, Middeke (49. Hellmuth), Krüger, Delau

Tore: 0:1 Fischer (28.), 1:1 Marek (45.+1), 2:1 Sgorsaly (48.)

 

Spielbeginn.

Die erste Chance des Spiels hatten die Hausherren durch Naatz, dessen Fernschuss allerdings kein Problem für den Osloßer Keeper darstellte (4.). Vier Minuten später waren die Gäste das erste mal gefährlich vor dem Tappenbecker Tor. Nach einem Eckball klärte Siegmund nicht konsequent genug und SVO-Angreifer Fischer verzog per Volleyabnahme nur knapp links am Kasten vorbei.

In der Folgezeit verschafften sich die Hausherren leichte Vorteile in der Offensive und kamen durch Sgorsaly und Haase zu weiteren Chancen, wobei Sgorsaly in der 25. Minute bereits das sichere 1:0 auf dem Fuß hatte. Siegmund hatte sich auf außen gut durchgesetzt und quer auf den SVT-Stürmer gepasst. Frei vor dem gegnerischen Tor versprang Sgorsaly der Ball allerdings und landete im Toraus.

So kam es wie es kommen musste. Drei Minuten nach der Riesenchance für die Gastgeber klingelte es im eigenen Kasten. Delau hatte für Fischer durchgesteckt der knapp vor dem 16er abzog und die Kugel ins untere rechte Eck jagte. Keine Chance für den Tappenbecker Schlussmann – 0:1.

Die Antwort der Tappenbecker hätte zu keinem besseren Zeitpunkt folgen können. Als sich alle schon auf den Halbzeitpfiff eingestellt hatten, nahm ein Verteidiger der Gäste nach einem Kopfball von Sgorsaly den Ball im Strafraum mit der Hand. Den anschließenden Strafstoß verwandelte SVT-Kapitän Marek souverän ins rechte untere Eck – 1:1 (45.+1).

 Die zweite Halbzeit begann wie die erste aufgehört hatte, nämlich mit einem Treffer der Hausherren. Milewski hatte im Strafraum per Kopf für Sgorsaly aufgelegt und dieser aus der Drehung unnachahmlich mit dem rechten Außenrist eingenetzt – 2:1 (48.).

Nur zwei Minuten später war es wieder Milewski der für Sgorsaly auflegte, dieser war frei durch, stand aber auch knapp im Abseits.

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit kamen beide Mannschaften zu kleineren Chancen. Wirklich gefährlich wurde es allerdings nicht. Die beste Chance hatten drei Minuten vor Schluss noch die Tappenbecker. Marek hatte einen FS über die Mauer auf den eingewechselten Berlinecke gelupft, dessen Volleyabnahme allerdings über das Tor ging und so blieb es beim letztlich verdienten 2:1 Sieg für die Heimmannschaft.

Spielende.

Mit dem zweiten Sieg in Folge kletterten die Tappenbecker auf den neunten Tabellenplatz. Zwar erarbeitete man sich nicht so viele Chancen wie in der vorigen Woche in Isenbüttel, jedoch standen aufgrund einer konzentrierten Leistung wieder drei Punkte unter dem Strich. In zwei Wochen heißt es dann für die Tappenbecker die kleine Siegesserie beim Heimspiel gegen den SV BW Rühen mit einem weiteren Sieg auszubauen.

 

 Text: Kevin Kremeike       Foto: Sebastian Wendt