Titelverteidiger setzt sich erneut die Krone auf

 

Nienburg am Sonntag um ca. 16:30. Der VfL Oldenburg wird Niedersachsen- Bremermeister.

In einem spannenden Finale konnten sich die Oldenburger Mädels gegen den HSC Hannover mit 13:10 durchsetzen und den Titel wieder mit nach Hause nehmen.

In der Summe aller Spiele haben sie es auch am meisten verdient. Waren sie spielerisch und individuell doch die beste Mannschaft an diesem Wochenende.

 

Für uns lief es nicht ganz so wie geplant. Wir konnten zwar den 7. Platz von 8 Mannschaften erreichen, blieben aber doch hinter unseren Möglichkeiten. Aber der Reihe nach.

 

Samstag Morgen um 7:45 ging es nach Nienburg. Pünktlich angekommen sind wir dann vom Veranstalter in unsere Kabine eingewiesen wurden. Um 10:45 stand das erste Spiel gegen die HSG Nordhorn (Platz 5 am Ende) an.

Nordhorn hat uns mit der Individuellen stärke zweier Spielerinnen den Zahn gezogen. Immer wieder kassierten wir zu einfache Tore aus der Fernwurfzone. Wir kamen in keiner Phase des Spiels an die Leistung der Vorwochen heran und verloren mit 16:18. Dies war ein Start den wir so nicht geplant hatten.

 

Nach einer fast 3 stündigen Pause und mit den Erkenntnissen aus dem ersten Spiel ging es gegen die HSG Nienburg (Platz 3 am Ende). Aus der der Vergangenheit wussten wir, das Nienburg fast nur über die Mitte und Rechts gefährlich ist. In Halbzeit eins lief es in der Deckung fast perfekt. Mit nur 4 Gegentoren konnten wir mit 6:4 in die Halbzeit gehen. Auch in der zweiten Halbzeit machten wir da weiter, doch plötzlich kam ein unerklärlicher Einbruch. Um die 20. Minute rum drehte Nienburg das Spiel. Aus einen 7:10 machten sie ein 13:10. 6 Tore in Folge waren einfach zu viel.

In der Phase haben wir zu hektisch abgeschlossen und immer wieder Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren. Am Ende ging das Spiel aufgrund der letzten 10 Minuten völlig verdient mit 13:18 verloren.

 

Gegen den VfL Oldenburg (Platz 1 am Ende) konnten wir ziemlich gut mithalten. Zwar lagen wir schnell mit 1:5 hinten konnten uns aber wieder herankämpfen und Mitte 2. Halbzeit sogar mit einem Tor in Führung gehen. Das Oldenburg schon durch war, merkte man. Nicht ganz so konzentriert wie in den ersten beiden Spielen, schlossen sie ihre Angriffe etwas unkonzentrierter ab.

Trotzdem reichte es nicht für eine Überraschung und wir verloren mit 12:13.

 

Trotz 3 Niederlagen am ersten Tag waren wir nicht so weit weg. Man hat gemerkt, das sich solche Spiele im Kopf entscheiden und es fehlte uns ein wenig Wettkampf härte aus der Saison.

 

Den Samstag ließen wir bei einem leckerem Essen und einen Kinobesuch ausklingen.

 

Sonntag stand dann ab 10 Uhr die Trostrunde auf dem Programm. Wir mussten gegen den dritt platzierten der Gruppe 2 antreten. Die HSG Schwanewede/Neuk. (am Ende 6.) kannten wir bereits aus dem Sand im Sommer. Dort konnten wir uns durchsetzen. Das Spiel an sich war mit das stärkste was wir an diesem Wochenende gezeigt haben. Es ging zwar mit 15:16 verloren, dennoch merkte man den Mädels an, das sie jetzt befreit und ohne Druck aufspielten. Auch Anna zeigte im diesem Spiel ihr Können im Tor und hielt uns mit einigen Paraden im Spiel. Das es am Ende nicht gereicht hat, ist ärgerlich, da wir gerne noch mal gegen Nordhorn gespielt hätten. So ging es leider nur um die goldene Ananas gegen die HSG Plesse Hardenberg.

Im Spiel um Platz 7 zeigten wir noch einmal unser Können und konnten immer wieder durch schnelle Gegenstöße zu einfachen Toren kommen.

Am Ende stand es 22:15 und wir beendeten das Turnier auf Platz 7.

Auch wenn Platz 7 von auch 8 Mannschaften sich nicht so optimal anhört, bin ich mir sicher, das wir nicht so weit weg von der Platz 3 sind. Im Prinzip konnten wir mit allen Mannschaften mithalten, doch in der sogenannten Prime Time eines Spiels, unterliefen uns einfach zu viele Fehler und deshalb gingen die Spiele in der Vorrunde verloren.

Man mag noch so einem weniger erfolgreichen Turnier eigentlich keine Spielerin hervorheben, aber Svea hat vor allem in der Deckung so viel geleistet, das sie für mich die bester Spielerin unserer Mannschaft war.

Kantersieg im Derby gegen den MTV Vorsfelde

 

Die weibliche C Jugend hatte nach der schwachen Leistung in Herzberg etwas gut zu machen.

Nachdem die Mannschaft eine Woche gefühlt keinen Handball in der Hand hatte und sich ausschließlich mit Kraft und Schnelligkeit beschäftigte, wurde in der 2. Woche wieder viel mit Ball trainiert. Nach dem OHA Spiel wurde vor allem die Einstellung bei einigen Spielerinnen in Frage gestellt.

Am Sonntag Vormittag kam der MTV Vorsfelde als Tabellenletzter nach Fallersleben. Das Hinspiel wurde von Vorsfelde kurzfristig abgesagt und mit 2:0 Punkten für uns gewertet.

Im Rückspiel ließen die Mädels von der ersten Minuten an dem MTV Vorsfelde wenig Luft zum atmen. Immer wieder erzwangen wir Ballgewinne und konnten einfache Tore über den Gegenstoß erzielen.

Das Spiel war leistungstechnisch kein Gradmesser, aber der Wille die Konzentration hochzuhalten war da. Über 50 Minuten spielten wir konsequent in der Deckung und ließen nur wenige Wurfgelegenheiten zu. Das Ergebnis mit 44:6 ist zweitrangig, wichtig war zu sehen, das jede im Vergleich zum OHA Spiel die Ansage verstanden hat, sich im Spiel auf die wesentlichen Sachen zu konzentrieren und keinen Gegner mehr auf die leichte Schulter zu nehmen.

 

In zwei Wochen geht es dann zum Tabellendritten Hess. Oldendorf. Das Hinspiel konnten wir mit 13 Toren Unterschied gewinnen, doch monierte der Gäste Trainer, dies sei nur durch den Einsatz von Handballwachs möglich gewesen. Daraufhin beschwerte er sich ganz offiziell beim Hvn. Nun gilt es zu zeigen, das wir auch Auswärts die Leistung bringen und weiter mit zu Null Punkten da stehen.

C Jugend Gegner erweist sich als zu schwach
 
Auch im 4. Spiel der Saison gegen die HSG Nord Edemissen mussten wir uns nicht besonders strecken.
Die HSG erwies sich als dankbarer Gegner und ließ uns unser Tempospiel aus einer sehr offensiven Abwehr zu. Immer wieder konnten wir Ballgewinnen in Tempogegenstöße umwandeln und viele einfache Tore erzielen.
Wenn wir dann mal im Positionsangriff kamen, reichten meist 3-4 Pässe aus, um die überforderte Edemissener Abwehr auszuspielen. So Stand es am Ende 40:13 für uns. Alle Mädels konnten sich wieder in die Torschützenliste eintragen.
Nach dem vierten Spiel der Saison ist es wie wir es erwartet haben. Wir sind permanent unterfordert.
Auch in der weiblich C Jugend sollte man über die Einführung einer Oberliga nachdenken, denn solche Spiele bringen beiden Mannschaften nichts
 
Das zeigt auch das Verhalten vom MTV Vorsfelde. Das Spiel wurde damals kurzfristig auf Wunsch von Vorsfelde auf Montag verlegt. Am Sonntag Abend wurde das Spiel jetzt endgültig abgesagt. Mit einer für uns eher merkwürdigen Begründung. Die beste Spielerin hätte sich im Spiel am Sonntag den Finger gebrochen und der Vorsfelder Trainer will den übrigen Mädchen, eine 50 Tore Schmach ersparen und zahlt lieber die Spielausfallstrafe. Außerdem will er die Zeit nutzen, um wohl einige Dinge mit der Mannschaft zu besprechen anstatt zu spielen.
Darüber kann sich jeder seine Meinung bilden. Wenn man in der höchsten Spielklasse spielt, muss man damit rechnen das es auch stärkere Gegner gibt. Schade das es nicht zu diesem Derby kommt, denn wir alle hatten uns darauf gefreut.